Samstag, 25. Februar 2012

25.02.12: Heizöl ausgelaufen

EGNACH (kapo) Aus einem Tanklastwagen lief am Freitag 24.02.12 in Egnach eine unbestimmte Menge Heizöl aus und führte zu einer Gewässer- und Umweltverschmutzung.

Ein 54-jähriger Chauffeur wollte um zirka 8.40 Uhr aus einem Tanklastwagen Heizöl in den Tank einer Liegenschaft an der Bahnhofstrasse pumpen. Dabei floss aus noch ungeklärten Gründen Öl durch eine Entlüftungsöffnung des Lastwagens auf die Strasse und teilweise über einen Schacht in die Kanalisation.

Weil in der Folge auch im angrenzenden Wilerbach Öl festgestellt wurde, errichteten die Feuerwehren Egnach und Romanshorn Ölsperren. Dank den getroffenen Sofortmassnahmen konnten grössere Umweltschäden verhindert werden. Unter Aufsicht eines Funktionärs des Thurgau Amts für Umwelt wurden die Schächte und Leitungen ausgepumpt und gespült.

Die genaue Ursache des Ölaustritts wird durch die Kantonspolizei Thurgau abgeklärt, der entstandene Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Zu einem Fischsterben im Wilerbach kam es nach bisherigen Erkenntnissen nicht.
Bild: Daniel Müller, FWRomanshorn

Donnerstag, 23. Februar 2012

23.02.12: Petri Heil bei der AQUA-FISCH

Friedrichshafen - Die 21. AQUA-FISCH ist schon jetzt munter wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser: Vom 9. bis 11. März 2012 startet die AQUA-FISCH mit einem frischen Konzept in größerem Rahmen und mit erweitertem Angebot durch. Bereits jetzt haben namhafte Aussteller ihr Kommen zugesagt. An drei Tagen wird die Branche rund um Angelsport, Aquaristik und Fliegenfischerei zeigen, was der Markt aktuell zu bieten hat. Experten geben interessante Impulse, Besucher können in einer Aktionshalle an verschiedenen Stationen unter fachkundiger Anleitung selbst die Angel auswerfen oder sich zeigen lassen, wie man einen Fisch zubereitet.
Die AQUA-FISCH, ab 2012 wieder im Portfolio der Messe Friedrichshafen, wartet mit drei statt bisher zwei Hallen, neuen Schwerpunkten und vielseitigen Themen auf. Das Projektteam um Petra Rathgeber setzt neben der Produkt-Präsentation ganz besonders auf das Erlebnis. „Wir wollen mit interaktiven und emotionalen Maßnahmen die Begeisterung für den Angelsport, das Fliegenfischen und die Aquaristik steigern“, erklärt Petra Rathgeber.

Die Neukonzeption scheint aufzugehen. „Knapp 70 Prozent der von uns angepeilten 150 Aussteller haben bereits zugesagt, darunter sind etliche Branchengrößen“, blickt sie optimistisch auf den Neuanfang der AQUA-FISCH, die wieder unter der Regie der Messe Friedrichshafen steht.
Die Halle A3 widmet sich dem Thema Angeln und Fliegenfischen. Die Halle A4 wird zur Aktionshalle. Dort gibt es verschiedene Testmöglichkeiten, etwa Fliegenfisch-Demonstrationen von Experten der EFFA (European Fly Fishing Association) aus dem In- und Ausland und sogar ein Kochstudio. Die Halle A5 gehört den Aquarianern, den Fans der Terraristik und den Verbänden.

Bei all den verschiedenen Facetten rund ums Thema Angeln, Fliegenfischen und die Aquaristik wollen die Messemacher besonders für Kinder und Jugendliche einen Köder auswerfen. „Die Nachwuchsförderung hat bei uns großes Gewicht“, betont Projektleiterin Petra Rathgeber.

Öffnungszeiten: Freitag - Sonntag 9 - 18 Uhr

23.02.12: Afrikanische Wochen am Stadttheater

»Afrika, Afrika - da kann man doch nicht einfach drüber reden, da muss man doch was machen!« Das denkt sich auch die Schauspielertruppe in BENEFIZ – JEDER RETTET EINEN AFRIKANER und diskutiert heißblütig, was zu tun ist. Diese muntere Komödie hat am Freitag, 24. Februar 20 Uhr im Stadttheater Premiere. Weitere Vorstellungen: 26. Februar um 20 Uhr, 28. Februar um 19:30 Uhr.
V. l. n. r. Ralf Beckord, Monika Wiedemer, Julia Philippi, Otto Edelmann und Philip Heimke
in BENEFIZ – JEDER RETTET EINEN AFRIKANER; Foto Ilja Mess
Doch welche Fragen stellen sich die Menschen in Afrika eigentlich wirklich? Mit EIN SCHRITT VORAUS wechseln wir die Perspektive und spielen das Stück eines jungen togolesischen Dramatikers mit den beiden schwungvollen Schauspielern Ramsès Alfa und Para Kiala. Das Stück handelt von Nestor, der seine Flucht in ein fremdes Land vorbereitet. Mit einem Boot nach Europa lautet der Plan. Zusammen mit seinem Freund Jonas machen sich die beiden auf die Reise. Während der Überfahrt werden sie von der Küstenwache aufgegriffen und in der Wüste ausgesetzt. In diesem Niemandsland beginnt für sie eine Odyssee zwischen Entschlossenheit und Verzagen, zwischen der Sehnsucht nach der Heimat und der Hoffnung auf ein anderes, ein besseres Leben. Premiere ist am 2. März um 20 Uhr in der Werkstatt.
Ramsès Alfa in EIN SCHRITT VORAUS; Foto Ilja Mess
Einen besonderen Gast zum Spielzeitthema präsentieren wir Ihnen am Samstag: Der Enthüllungsjournalist Günter Wallraff spricht im Stadttheater über seinen Film SCHWARZ AUF WEISS, in dem er ein Jahr lang in der Rolle des Somaliers Kwami Ogonno durch Deutschland gereist und dabei auf Ressentiments, Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung gestoßen ist. Am 25. Februar um 20.00 Uhr im Stadttheater zeigt Günter Wallraff Ausschnitte aus seinem 2009 erschienen Film und berichtet über seine Erfahrungen als „Schwarzer“ in Deutschland, im Anschluss findet ein Gespräch mit ihm statt. Moderiert wird der Abend von Intendant Christoph Nix.
Foto Büro Günter Wallraff
Darüber hinaus empfehlen wir:

MUTTER AFRIKA, inszeniert von Bernd Schlenkrich. Zwei Kinder in Westafrika zur Zeit des Kolonialismus. Ihr Vater verkauft sie aus Not an die Westindische Handelsgesellschaft und damit in ein Leben voller Erniedrigung und Gewalt. Projiziert auf den transatlantischen Sklavenhandel ist »Mutter Afrika« vor allem ein Stück über den Verlust der Heimat und der Familie. Ein berührendes und aufwühlendes Stück. Nächste Vorstellungen in der Spiegelhalle: 25. Februar um 20.00 Uhr, 26. Februar und 1. März um 20.00 Uhr.
Foto Bjørn Jansen
ROMEO UND JULIA, die schönste und zugleich traurigste Liebesgeschichte der Welt, inszeniert von Stefan Otteni. Publikum und Presse waren begeistert. Machen Sie sich selbst ein Bild und besuchen Sie eine der nächsten Vorstellungen! Nächste Termine im Stadttheater: 29. Februar, 1. und 4. März um 20.00 Uhr, 2. März um 19.30 Uhr.
V. l. n. r.: Max Hemmersdorfer, Jessica Rust und Ensemble in ROMEO UND JULIA; Foto Ilja Mess
Theater Konstanz
Inselgasse 2-6
78462 Konstanz
Tel. +49 (0) 7531 900 106
theaterkasse@stadt.konstanz.de


Öffnungszeiten der Kasse:
Mo - Fr 10 - 19 Uhr                                                      
Samstag 10 - 13 Uhr

Mittwoch, 22. Februar 2012

22.02.12: Gartenträume - 2. bis 4. März 2012

Der grüne Treffpunkt in der Messe Friedrichshafen - vom 2. bis zum 4. März 2012 lädt Gartenträume ein Farben, Düfte und Blüten zu geniessen, Garten(t)räume zu entdecken und sich informieren zu lassen über die neuesten Trends.

Motto 2012: "Fantasie und Kreativität ohne Grenzen"
Unter dem Motto "Fantasie und Kreativität ohne Grenzen" erwartet den Besucher eine Welle an Trends und Neuheiten im Gartenbereich. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und entdecken Sie unbegrenzte Möglichkeiten für Ihr persönliches Gartenparadies. Vor Ort kann Ihr Gartentraum verwirklicht werden!

Öffnungszeiten:
Fr. 10.00-19.00 Uhr, Sa. 10.00-19.00 Uhr und So. 10.00-18.00 Uhr

Fahrplan Autofähre Friedrichshafen-Romanshorn >

Samstag, 18. Februar 2012

18.02.12: Defibrillatoren auf Streifenwagen der Kapo TG

Bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Die Kantonspolizei Thurgau führt jetzt in ihren Patrouillenfahrzeugen Defibrillatoren mit.

kapotg/Über 8000 Menschen jährlich sterben in der Schweiz an einem Herz-Kreislauf-Stillstand (plötzlicher Herztod), meist ausgelöst durch einen Herzinfarkt. Der plötzliche Herztod ist die häufigste Todesursache in der Schweiz. Vier von fünf Notfällen ereignen sich ausserhalb eines Spitals: Bei der Arbeit, in der Freizeit, zu Hause oder auf der Strasse.

Die Überlebenschancen sind grösser und bleibende Schäden am Herzen kleiner, je schneller die medizinische Notfallbehandlung einsetzt. Beim Einsatz eines Defibrillators innerhalb von drei Minuten nach dem Ereignis können drei von vier Betroffenen gerettet werden. Mit jeder weiteren Minute, die verstreicht, sinken die Überlebenschancen um rund 10 Prozent.

An 366 Tagen und rund um die Uhr sind die Patrouillenfahrzeuge der Kantonspolizei im Thurgau unterwegs. Bei Unfällen und anderen Schadenereignissen ist die Kantonspolizei in der Regel als erste Blaulichtorganisation vor Ort. Es ist denn auch das primäre Ziel der Kapo Thurgau, die Defibrillatoren möglichst rasch an den Ereignisort zu bringen. Die Polizistinnen und Polizisten sind dafür ausgebildet, das Gerät einzusetzen - bis die Rettungssanitäter oder First-Responders übernehmen können. Mit der zusätzlichen Ausrüstung werden die Patrouillenfahrzeuge in Zukunft vermehrt bei medizinischen Notfällen zum Einsatz kommen. So kann die Kantonspolizei Thurgau ihren Beitrag dazu leisten, Leben zu retten.

Defibrillator
Mit dem Defibrillator können Menschen mit einem Herz-Kreislauf-Stillstand wiederbelebt werden. Dem Herz-Kreislauf-Stillstand geht fast immer ein Herzinfarkt oder eine Herzrhythmusstörung voraus. Durch einen dosierten elektrischen Stromstoss, die so genannte «Defibrillation», kann die Herztätigkeit wieder normalisiert werden.
Alle Patrouillenfahrzeuge der Kantonspolizei Thurgau sind jetzt mit Defibrillatoren ausgerüstet.
Bild: Duschletta / Kantonspolizei Thurgau

18.02.12: Gülle im Bach - Fische tot

TZ/Der Hegibach kommt nicht aus den Negativschlagzeilen. Vor einem Jahr wütete hier die Krebspest, nun sind viele Fische der Gülle zum Opfer gefallen - auch nicht zum ersten Mal.
Kaum verbaut und mit vielen Wurzelstöcken: Der Hegibach führt von Muolen SG nach Amriswil TG.
(Bild: Bilder: Kapo SG)
Roger Häni
AMRISWIL/MUOLEN. Weil in Muolen Gülle in den Hegibach gelangte, sind am Mittwochmorgen zahlreiche Fische auf Amriswiler Boden verendet. «Betroffen ist wohl der ganze Amriswiler Teil des Bachs», sagt Fischereiaufseher Markus Zellweger.

Für den mehrere Kilometer langen Abschnitt zwischen der Kantonsgrenze und dem Sport- und Freizeitcenter 1001 rechnet Zellweger mit einem Totalschaden. Die Gülle habe hier in sehr konzentrierter Menge gewirkt. «Es müssen x-Tausend Liter in den Bach geraten sein.» Vom «1001» an abwärts habe er sowohl lebende als auch tote Fische gesehen, weil sich die Gülle hier verdünnt habe.

Die Kantonspolizei Thurgau konnte die Verschmutzung bis nach Muolen zurückverfolgen. Gemeinsam mit der Kantonspolizei St. Gallen versuchte sie den Ursprung zu lokalisieren. «Da der Hegibach in diesem Bereich teilweise unterirdisch verläuft, gelang dies nicht», teilt die Kantonspolizei St. Gallen mit.
(Bild: Bilder: Kapo SG)
Die Vorahnung der Pächter Lesen Sie weiter >

Mittwoch, 15. Februar 2012

15.02.12: Zusätzlicher AbendKat am Gumpigen/Schmotzgen Donnerstag

Am Gumpigen/Schmotzgen Donnerstag, 16. Februar, schickt die Katamaran-Reederei ihre Schnell-Schiffe zusätzlich auf Nachtfahrt - dazu gilt noch das günstige Kat-Ahoi-Ticket. So kommt man schnell und günstig zu den Fasnets-Veranstaltungen in Friedrichshafen und Konstanz.

Zusätzlich zum regulären Fahrplan von 6.02 Uhr bis 19.02 Uhr fahren die Katamarane am Donnerstag, 16. Februar, bis in die Nacht: Von Friedrichshafen aus geht es um 20.02 Uhr und 22.02 Uhr über den See. Die Sonderfahrten ab Konstanz starten um 21.02 Uhr und 23.02 Uhr. Mit dem Schnellschiff geht es in 52 Minuten über den See und dann direkt ins Geschehen. Denn: die Anlegestelle in Konstanz liegt am Rande der Altstadt, wo an diesem Abend der bekannte Hemdglonkerumzug stattfindet und in der ganzen Stadt das Fasnachtsleben „tobt“.

Auch bei den Sonderfahrten gilt das bereits bekannte und Kat-Ahoi-Ticket zur Hin- und Rückfahrt. Dieses ist nicht – wie normalerweise – nur am Lösungstag für die Rückfahrt gültig, sondern gilt auch am darauffolgenden Freitag für die ersten beiden Frühfahrten um 6.02 Uhr und 7.02 Uhr. Die Fahrt über den See und zurück kostet mit dem Kat-Ahoi-Ticket nur 10 Euro für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Für Kleingruppen – zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder – kostet die Hin- und Rückfahrt 25 Euro.

Bis 19.02 Uhr fahren die Katamarane regulär im Stundentakt. Die zusätzlichen Abendfahrten am 16. Februar ab Friedrichshafen starten um 20.02 Uhr und 22.02 Uhr. Ab Konstanz geht es um 21.02 Uhr und 23.02 Uhr über den nächtlichen Bodensee.

Weitere Informationen unter www.der-katamaran.de.