Dienstag, 31. Januar 2012

31.01.12: Was macht die Stadt mit unserem Geld?

Der städtische Haushalt 2012 im Überblick.

Welche Einnahmen hat die Stadt und wofür verwendet sie das Geld? Diese und andere Fragen beantwortet die Broschüre der Stadt- und Stiftungspflege der Stadt Friedrichshafen mit dem Titel „Was macht die Stadt mit unserem Geld?“. In einer verständlichen Kurzform gibt sie einen Überblick über die Haushalts- und Finanzwirtschaft 2012 der Stadt Friedrichshafen.

Wie in jedem Familienhaushalt steht auch der Stadt Friedrichshafen jährlich eine bestimmte Summe von Geld zu, mit der sie haushalten muss. Die Stadt Friedrichshafen ist deshalb verpflichtet, für jedes Haushaltsjahr einen Haushaltsplan zu erstellen. Dieser enthält die voraussichtlichen Einnahmen und die zu leistenden Ausgaben. Der Haushalt wird von der Verwaltung ausgearbeitet und vom Gemeinderat beraten und beschlossen.

Das Heftchen gibt einen Überblick über das Haushaltsjahr 2012, für das im städtischen Haushalt insgesamt 196,7 Millionen Euro an Einnahmen und Ausgaben veranschlagt sind. Bei der Zeppelin-Stiftung belaufen sich die Einahmen und Ausgaben auf 89,3 Millionen Euro. Daraus ergibt sich ein Haushaltsvolumen von 286 Millionen Euro.

Interessierte können der Broschüre entnehmen, wie viel Geld in die öffentliche Sicherheit wie den Feuerschutz, den Katastrophenschutz oder die öffentliche Ordnung gesteckt wird. Aufgelistet sind auch die Zuschüsse im Bereich Bildung, da die Stadt den Bürgern beispielsweise ein breites Angebot an Ganztagesbetreuung bietet. Bezuschusst wird auch das kulturelle Leben in der Stadt. Dazu gehören Veranstaltungen, Museen und Ausstellungen, das Graf-Zeppelin-Haus, die Musikschule, das Medienhaus sowie die städtische Volkshochschule. Für die soziale Sicherung von Kindern und Jugendlichen aber auch von älteren Menschen gibt die Stadt ebenso Geld aus wie für die Gesundheit der hier lebenden Menschen.

Das von der Stadt unterstützte Angebot an Sportmöglichkeiten nimmt ebenfalls einen großen Raum ein. Den Schwerpunkt der Investitionen bildet das Bau- und Wohnungswesen mit Straßenbau, Stadtentwicklung, Wasserbau, Flussbauten sowie dem Wohnungsbau einschließlich der Wohnungsbauförderung. Ausgaben für Straßen, Plätze und Ampeln, Straßenbeleuchtung und Straßenreinigung, um nur einige zu nennen, fallen hier an. Ausgaben gibt es auch bei den öffentlichen Einrichtungen, der Wirtschaftsförderung oder dem städtischen Baubetriebsamt.

Die Broschüre ist an der Information im Rathaus am Adenauerplatz erhältlich. Sie steht aber auch im Internet unter www.friedrichshafen.de/verwaltung-politik/finanzen als pdf-Datei zum Download bereit.

Montag, 30. Januar 2012

30.01.12: Theaterfreundinnen und -freunde

Ein fulminantes Premieren-Wochenende liegt hinter uns: im Stadttheater begeisterte am Freitagabend ROMEO UND JULIA in der Regie von Stefan Otteni das Publikum, und in der Spiegelhalle beeindruckte das junge theater konstanz mit seiner neuen Produktion MUTTER AFRIKA, in der Regie von Bernd Schlenkrich. Falls Sie keine Gelegenheit hatten bei diesen Premieren dabei zu sein, reservieren Sie jetzt Karten für eine der nächsten Vorstellungen!
Jessica Rust, Max Hemmersdorfer und Ensemble in ROMEO UND JULIA; Fotograf Ilja Mess
Neben den neuesten Inszenierung möchten wir Sie auch heute auf weitere Veranstaltungen unseres Programms besonders hinweisen:

Insgesamt noch fünf Mal geht im Stadttheater die rasante Tour de Force IN 80 TAGEN UM DIE WELT über die Bühne. Ein besonderes Angebot macht das Theater Ihnen am Valentinstag: am 14. Februar erhalten Paare zwei Karten zum Preis von einer. Also nehmen Sie Ihre Liebste oder Ihren Liebsten, und ab ins Theater! Vorstellungen am 1., 9. und 14. Februar um 20.00 Uhr, und am 3. Februar um 19.30 Uhr.
Johannes Merz, Ingo Biermann, Odo Jergitsch, Michael J. Müller © Ilja Mess
Eine höchst aktuelle und spannende Lesung erwartet Sie am heutigen Montag, 30. Januar um 20.00 Uhr im Foyer der Spiegelhalle. Die ägyptische Autorin Salwa Bakr und der tunesische Autor Lassaad Dkhilli lesen mit Herausgeber Roland Merk aus dem hochaktuellen Buch ARABESKEN DER REVOLUTION, einer Auswahl literarischer und essayistischer Texte zu den Revolutionen in Tunesien und Ägypten. Die Texte legen Zeugnis ab, sie atmen den spontanen, revolutionären Geist der Ereignisse.

Am Sonntagvormittag, 5. Februar beschäftigt sich im PROLOG der Theaterfreunde Herr Prof. Dr. Martin Windisch von der Universität Stuttgart mit den abgründigen Metaphern der Liebe. Über Liebe sprechen mag immer eine Gratwanderung sein. In »ROMEO UND JULIA« ist dieser Grat noch schmäler, da hiner der sprachgewaltigen Metaphorik von Liebe, Sex und Liebestod der reale Tod im Machtkampf verfeindeter Clans lauert. Um 11.00 Uhr im Foyer Stadttheater.

Für Kinder ab 8 Jahren kommt das Theater Tuskulum erneut zu Besuch, und bringt das Figuren- und Puppentheaterstück DIE BRÜDER LÖWENHERZ mit, die Geschichte zweier Brüder und ihres großen Abenteuers . Im Land Nagijala kämpfen sie gemeinsam gegen das Böse und geraten in große Gefahren…. Vorstellungen am 3., 7. und 8. Februar um 10.00 Uhr, am 4. Februar um 17.00 Uhr, am 5. Februar um 11.00 Uhr und um 15.00 Uhr.
Foto:Theater Tuskulum
Die Reihe ALLES WÜSTE geht in die zweite Runde, und beschäftigt sich diesmal mit Kriegen gegen die Menschlichkeit. Zwei Forscher – ein Thema. Das ist Ausgangslage für eine ethnologische und künstlerische Beschäftigung mit einem unbekannten Afrika. Prof. Dr. Thomas G. Kirsch und Schauspielerin Susi Wirth fragen sich an diesem Abend, ob die Gewaltspirale in vielen afrikanischen Ländern zu stoppen ist… Am 9. Februar um 20.00 Uhr im Foyer der Spiegelhalle.

Theater Konstanz, Inselgasse 2-6, D-78462 Konstanz
Tel. +49 (0) 7531 900 106, KrausM@stadt. konstanz.de

Samstag, 28. Januar 2012

28.01.12: Brand eines Wohnhauses mit Scheune

GÜTTINGEN (kapo) Am Samstagmorgen brannte in Güttingen ein Wohnhaus mit Scheune. Es wurde niemand verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Jugendlichen als mutmasslichen Verursacher ermittelt.

Durch den Brand entstand Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken (Bild: Kapo TG).
Mehrere Automobilisten stellten gegen 5.30 Uhr in der Liegenschaft am Römerweg Rauch fest und schlugen Alarm. Die ausgerückte Feuerwehr Altnau-Güttingen und die Stützpunktfeuerwehr Kreuzlingen bekämpften das Feuer, das sich zwischenzeitlich im Objekt ausgebreitet hatte, mit mehreren Dutzend Leuten. 

Zum Zeitpunkt des Brandes war das 6-Zimmer-Wohnhaus mit angebauter Scheune nicht bewohnt. Es wurde niemand verletzt. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hunderttausend Franken.

Zur Klärung der Brandursache wurde der Brandermittlungsdienst und der Kriminaltechnische Dienst der Kantonspolizei Thurgau aufgeboten. Die Ermittlungen ergaben, dass das Feuer mutmasslich durch einen Jugendlichen verursacht wurde. Die Jugendanwaltschaft des Kantons Thurgau hat eine Strafuntersuchung eröffnet.

28.01.12: Deucher gibt Quai seinen Namen


STECKBORN/TZ. Steckborn feiert den 100. Todestag ihres aussergewöhnlichen Bürgers Bundesrat Adolf Deucher. Im Jahr 2012 wird eine Vielzahl von Veranstaltungen das Gedenken an einen grossen Politiker ins Zentrum rücken.

Stadtammann Roger Forrer, Peter Röthlisberger, Präsident Heimatvereinigung Steckborn, Koni Füllemann, Präsident Volkshochschule Steckborn sowie früherer Stadtammann, und Peter Imhof, Kurator, Museum im Turmhof, Steckborn, sind aktiv an den Vorbereitungen der 100-Jahr-Gedenkfeier für Bundesrat Adolf Deucher beteiligt. Gestern Freitag haben sie im Bürgersaal im alten Rathaus die Gedenkfeierlichkeiten zum 100. Todestag des Steckborner Bürgers Bundesrat Adolf Deucher (1831–1912) vorgelegt. Vorgesehen ist nicht nur ein Anlass, sondern eine breite Palette von Veranstaltungen, die den damaligen Bundesrat und seine Leistungen wieder landesweit in Erinnerung rufen wollen. Eine Vielzahl der Projekte ist zudem nachhaltig angelegt, so dass sie weit über das Gedenkjahr zum 100. Todestag hinaus Wirkung zeigen.

So wurde an der gestrigen Medienorientierung der Nachdruck der Schrift aus dem Jahr 1951, Veröffentlichungen der Heimatvereinigung am Untersee: «Bundesrat Dr. Adolf Deucher» präsentiert.

Bundesrat entschuldigt sich... Lesen Sie weiter >

Freitag, 27. Januar 2012

27.01.12: GEWA 2012 in Güttingen / Schweiz

Vom 27. bis 29. April 2012 findet in Güttingen /Schweiz, am Bodensee bekannt durch den Bootshafen Zollershus und das Kieswerk mit eigenem Hafen, eine Gewerbeausstellung in und um die Mehrzweckhalle statt.
Auf der eigens für diese Ausstellung erstellten Homepage ist zu lesen:
Nach einer längeren Pause, wagt sich der Gewerbeverein Kreis Altnau 2012 wieder an eine Ausstellung, diesmal in Güttingen. Er bietet Mitgliedern und weiteren Interessenten eine Plattform, auf der diese ihre Güter und Dienstleistungen präsentieren können.

Über 60 Aussteller werden diese Gelegenheit nutzen. Damit bekommt die Ausstellung eine neue Dimension. Mit der Gastregion Hoch-Wang präsentiert sich erstmals eine Ferienregion an der Gewa. Lassen Sie sich von der lieblichen Region verzaubern und in Ferienstimmung versetzen.

Auch mit der Programmgestaltung geht der Gewerbeverein neue Wege. Künstler der Spitzenklasse werden Jung und Alt von Freitag bis Sonntag unterhalten. Und das bei freiem Eintritt. Damit die kulinarische Seite nicht zu kurz kommt, dafür ist der Turnverein Güttingen verantwortlich.

Merken Sie sich dieses Datum - ein lohneswerter Ausflug nach Güttingen.

27.01.12: Kinderwagen, Digitalkameras und Brillen

Im Fundbüro der Stadt Friedrichshafen wurden wieder zahlreiche Fundgegenstände abgegeben: ein Armband, drei Brillen, zwei Digitalkameras, ein Gutschein, eine Halskette, drei Handys, ein Kinderwagen und ein Rucksack.
Außerdem warten im Fundbüro drei Uhren, vier USB-Sticks, Bargeld, eine Beutel mit Inhalt, verschiedene Kleidungsstücke und mehrere Haus- und Autoschlüssel auf ihre Eigentümer. Die Fundgegenstände können beim Fundamt im Rathaus, Adenauerplatz 1, abgeholt werden.

Alle Fundgegenstände können auch im Internet unter www.friedrichshafen.de rund um die Uhr abgefragt werden. Im Tierheim wurden ein Graupapagei, fünf Katzen und eine Zuchttaube abgegeben. Das Tierheim hat ist täglich, außer mittwochs, sonntags und an Feiertagen von 16 Uhr bis 19 Uhr geöffnet. Die Zufahrt führt an der Zeppelin-Halle vorbei in Richtung Gerbertshaus. Telefonisch sind die Mitarbeiter des Tierheims unter der Nummer 0049 / (0)7541 / 63 11 zu erreichen. Unter den Fundgegenständen sind fünf Fahrräder. Die Fundfahrräder werden von der ZAB (Zukunft am Bodensee) verwaltet und im Gebäude Fallenbrunnen 13 aufbewahrt. Geöffnet ist der Fahrradraum von Montag bis Freitag jeweils von 9 Uhr bis 16 Uhr. Auskünfte zu den Fundfahrrädern gibt es täglich von 8 Uhr bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0049 / (0)7541 / 39 29 604.

27.01.12: Rhein wird sicherer und natürlicher

Im September zog die Internationale Rheinregulierung nach St. Margrethen. Markus Mähr, Projektleiter «Zukunft Alpenrhein 65-91», schätzt die zentrale Lage, die die Zusammenarbeit zwischen den beiden Staaten enorm erleichtert. Der Rhein wird in fünf Jahren anders aussehen als jetzt. 
Markus Mähr, Projektleiter «Zukunft Alpenrhein 65-91», veranschaulicht anhand einer Skizze, wie Massnahmen zur Erhöhung der Abflusskapazität aussehen könnten. Zurzeit gibt es verschiedene Ideen, wie die Region besser vor Hochwasser geschützt werden kann. (Bild: Bea Sutter)
Bea Sutter/TZ
ST. MARGRETHEN. Seit vier Monaten befindet sich die Internationale Rheinregulierung im Kantonalbank-Gebäude in St. Margrethen. Markus Mähr findet diesen Standort optimal, weil er die Zusammenarbeit der beiden Staaten Schweiz und Österreich aufgrund der zentralen Lage wesentlich erleichtert. 100 Jahre lang war die Internationale Rheinregulierung in Rorschach untergebracht. Als mehr Platz benötigt wurde, fand man an der Parkstrasse in St. Margrethen geeignete Räume für die drei Mitarbeiter der Internationalen Rheinregulierung.
Abflusskapazität erhöhen

Das aktuellste Projekt der Internationalen Rheinregulierung heisst «Zukunft Alpenrhein 65-91». Die Zahlen 65 und 91 stehen für die Rheinkilometer zwischen der Ill-Mündung bei Feldkirch bis zum Bodensee, erläutert Markus Mähr. Die Internationale Rheinregulierung ist zuständig für diese 26 Kilometer. Das Projekt hat zum Ziel, dass auf dieser Strecke die Abflusskapazität des Rheins von 3100 auf 4300 Kubikmeter pro Sekunde erhöht werden soll. «Wie man dies macht, ist derzeit noch völlig offen», räumt der Projektleiter ein. Es müssen Massnahmen getroffen werden, die die Rheintaler wie auch die Vorarlberger Bevölkerung vor Hochwasser schützen.

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