Dienstag, 10. Juli 2012

10.07.12: Plan für Revolution beim Seenachtfest

sk / OB-Kandidat Uli Burchardt hat Nachhaltigkeit als Leitlinie seiner Politik vorgestellt. Dazu zählt er auch die Neukonzeption des Seenachtfests.
 
Der Unternehmensberater Uli Burchardt will den Nachhaltigkeits-Mix Ökologie, Ökonomie und Soziales zur Leitlinie seiner Politik machen. Er trete ein für regionale, dezentrale Strukturen. Er schlägt auch eine Reform des Seenachtfests vor.

Foto: Best of Bodensee
Die Stadt Konstanz solle das Großfest wieder selbst veranstalten und Konstanzer Vereinen die Möglichkeit bieten, Umsätze für die Vereinskasse zu erwirtschaften. Sie bekämen damit eine wichtige Säule der Finanzierung zurück, sagt Burchardt. Er schlägt vor, die Vereine auch wieder stärker in die Programmgestaltung einzubinden. Damit würde das Fest auch wieder für Konstanzer attraktiv. Burchardt sagte auf Nachfragen, er wisse, dass Konstanz mit dieser Neukonzeption neue Finanzrisiken auf sich nehme, dem gegenüber stünden aber enorme immaterielle Werte fürs soziale Miteinander.

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Montag, 9. Juli 2012

09.07.12: Ab in die Fluten

sk / Ob eine Zahl groß oder klein ist, hängt ganz vom Kontext ab. 1'500 Facebook-Feiernde am Hörnle wären 1'500 zu viel gewesen, aber angesichts von 12'000 Eingeladenen auch schon wieder wenig.
Beim Gnadenseeschwimmen erhält jeder eine Medaille – wenn er ins Ziel kommt.
1'500 Meter sind für ein Auto auch nicht viel, aber für einen Schwimmer sehr wohl. Sie ahnen, worauf es hinausläuft? Die Teilnehmer des Gnadenseeschwimmens zwischen Insel Reichenau und Allensbach müssen just diese Distanz überwinden. Das Ereignis findet am Sonntag, 22. Juli, statt – zumindest bei schönem Wetter. Bei Regen oder einer Wassertemperatur unter 20 Grad Celsius wird erst am 5. August durchs Wasser gepflügt.

Weitere Infos gibt's bis 21. Juli unter der DLRG-Nummer 07533/12 55 und demnächst im SÜDKURIER. Übrigens ist jeder Schwimmstil erlaubt. Es dürfen also ruhig auch mal wieder lustige Gruppen antreten. Das Bild von schwimmenden Feuerwehrlern, die einst mühsam einen langen Schlauch mit sich zogen, war einfach zu schön.

Mittwoch, 20. Juni 2012

20.06.12: Streit um Ausbau der B33 entbrennt

sk / Die vom Land Baden-Württemberg angepackten Straßenprojekte können aufgrund der hohen Kosten nicht alle sofort umgesetzt werden. So rutschte die Bundesstraße B 33 bei der nun erfolgten Priorisierung in die Kategorie zwei.
Bild: Südkurier Konstanz
Der Abschnitt zwischen der Insel Reichenau und Allensbach dürfte also nicht vor 2015/16 begonnen werden (der SÜDKURIER berichtete). Nach der Bekanntgabe geriet vor allem der grüne Landtagsabgeordnete Siegfried Lehmann in die Kritik, weil er nicht hinter dem Ausbau der Straße stehe, wie die Bundestagsabgeordneten Andreas Jung (CDU) und Birgit Homburger (FDP) sagten. Der SPD-Landtagsabgeordnete Hans-Peter Storz fordert die beiden Kollegen aus dem Landkreis nun auf, sich für die Aufstockung der Mittel einzusetzen anstatt anderen die Schuld zuzuweisen. Zuständig für die Finanzierung sei der Bund. „In Bonn und Berlin liegt der Schlüssel für einen lückenlosen Weiterbau der B 33.“ Denkbar sei es etwa, in anderen Regionen nicht abgerufene Mittel umzuschichten, so Storz. „Anstatt auf den grünen Teil der bösen Landesregierung zu schimpfen, sollten sie lieber gemeinsam mit dem Land nach Möglichkeiten suchen, um Unterbrechungen im Baufortschritt zu verhindern“, fordert er die Bundestagsabgeordneten auf. Lesen Sie weiter >

Dienstag, 12. Juni 2012

12.06.12: Längere Züge bei Nachtflohmarkt

sk / Zehntausende Besucher werden wieder zum grossen grenzüberschreitenden Flohmarkt mit rund 1000 Ständen am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Juni 2012, erwartet. Besonders beliebt sind die Nachtstunden von Samstag auf Sonntag.
Bild: http://termine.krencky24.de
Die SBB GmbH verdoppelt die Kapazität ihrer Züge, heisst es in einer Pressemitteilung. Damit können erheblich mehr Zuggäste in den Seehas-Zügen ab Konstanz Hauptbahnhof um 22.22 Uhr (bis Singen), 23.22 Uhr (bis Engen) und 00.01 Uhr (bis Singen) transportiert werden. Informationen im Internet: www.sbb-deutschland.de.

Mittwoch, 30. Mai 2012

30.05.12: Der Berg ruft mit Rap, Rock, Jazz und Weltmusik

Das Hohentwielfestival Singen gehört zu den ältesten und traditionsreichsten Freiluftveranstaltungen in Baden-Württemberg, zu dem jährlich tausende Besucher pilgern.

Und das nicht ohne Grund: Hoch oben auf dem ehemaligen Hegau-Vulkan, vor der stimmungsvollen Kulisse der mittelalterlichen Burgmauern von Deutschlands größter Festungsruine, gehen Natur und Kultur eine ganz besondere Liaison ein, die jedes Konzert zu einem einzigartigen Erlebnis werden lässt. In diesem Sommer sind es Größen wie der österreichische Weltmusiker Hubert von Goisern (19.7.), der charismatische Singer/Songwriter Clueso (20.7.), die Jazz-Rock-Formation Blood, Sweat & Tears (18.7.) und Rapper Jan Delay (14.7.), die auf dem Hohentwiel ein Konzertereignis der Extraklasse versprechen. Vergnügliche Kleinkunst und allerlei kulinarische Köstlichkeiten erwarten die Besucher dann beim Burgfest (15.7.), das jährlich rund 20.000 Besucher auf den Singener Hausberg lockt. Wer den Berg erklimmt, kommt nicht nur in den Genuss musikalischer Höhepunkte, sondern wird ganz nebenbei auch mit einer grandiosen Aussicht auf den Bodensee und die Alpen der Nachbarländer belohnt.

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Jan Delay (Bild: hohentwielfestival.de)

Donnerstag, 24. Mai 2012

24.05.12: 60 Verletzte überleben Schiffsunglück

sk/Auf dem Passagierschiff „Konstanz“ ist am Donnerstagnachmittag Feuer ausgebrochen, viele Menschen wurden verletzt. Ein Bundeswehrhubschrauber und zivile Einsatzkräfte mussten helfen. Zum Glück war dieses Szenario aber nur Teil der länderübergreifenden Katastrophenübung Terrex 12.
So sieht eine große Übung aus: Das Passagierschiff „Konstanz“ gerät in Brand, rund 60 Verletzte müssen gerettet werden. Bild: Hanser

Der Bundeswehrhubschrauber knattert mit lautem Geräusch heran, auch DLRG, Technisches Hilfswerk und Feuerwehr sind im Einsatz. Sie versuchen am Donnerstagnachmittag, rund 60 Verletzte vom brennenden Schiff „Konstanz“ zu retten. Es gelingt. Kurze Zeit später werden die Verletzten auf einem großen Behandlungsplatz überhalb der Konstanzer Bodenseetherme versorgt. „Alles hat nach Plan funktioniert“, sagt Peter Renker, Oberstleutnant der Reserve und Leiter des Kreisverbindungskommandos Konstanz der Bundeswehr. Nur Andreas Müller aus Ellwangen ist etwas verstört: Ihm wurde ein offenes Schienbein geschminkt, er war also offenbar schwer verletzt. „Ich lag zehn Minuten da und habe geschrieben, aber niemand hat geholfen“, sagt er. Trotzdem lautet das Fazit des Hauptgefreiten: „Die Teilnahme an der Übung hat Spaß gemacht.“

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24.05.12: Fit für die Badesaison

Das Frei- und Seebad Fischbach öffnet heute seine Türen.

Friedrichshafen - Die Becken sind gefüllt, der Rasen gemäht und auch die Betreiber der Gastronomie sind gerüstet für den Besuch der Badegäste: Am heutigen Freitag öffnet das Frei- und Seebad in Fischbach seine Türen. Um 9 Uhr geht’s los.

In den letzten Wochen liefen die Arbeiten im Freibad Fischbach auf vollen Touren, um das Bad für die diesjährige Badesaison auf Vordermann zu bringen. „Es war ein Kraftakt um alle Reparaturen und Arbeiten in diesem engen Zeitfenster fertig zu bringen“, sagte Thomas Brudermann, Verantwortlicher für die Bäder bei der Stadt Friedrichshafen. Die defekte Trafostation wurde ausgetauscht und ist wieder voll funktionsfähig. Weiter mussten fünf Rohrbrüche in den Innen- und Außenduschen sowie im Hauptbecken behoben sowie Kessel und die Vorratsbehälter für die Elektrolyse ausgetauscht werden. „Bis zu 18 Handwerker in den unterschiedlichsten Bereichen und sechst Bad-Mitarbeiter waren in den letzten Tagen im Freibad am Werk, um alles für die Eröffnung fertig zu bringen“, so Betriebsleiterin Christine Kirchner. Auch Kirchner hatte alle Hände voll zu tun, um den Einsatz der vielen fleißigen Helfer zu koordinieren und selbst Hand anzulegen.

Der Rasen strahlt in sattem Grün, die Bäume und Büsche sind geschnitten und das Laub entfernt. Darüber hinaus wurde der Holzboden eines der beiden Flosse ausgebessert, die Spielgeräte überprüft und der Strand mit neuem Sand aufgefüllt. Das Kinderplanschbecken wurde neu gestrichen und auch die Unterwasserscheinwerfer im Außenbecken wurden repariert. „Dies ist ein wichtiger Aspekt für mehr Sicherheit im Außenbecken“, so Kirchner.

Auch die Familie Graf-Leibinger ist wieder mit dabei. Sie betreibt seit 1977 den Gastrobetrieb. Doch nun ist fast alles fertig und das Freibad kann heute seine Türen öffnen. Geöffnet ist das Bad täglich von 9 Uhr bis 20 Uhr.
Christine Kirchner (Betriebsleiterin im Freibad Fischbach) und Thomas Brudermann (Verantwortlicher für die Bäder bei der Stadt) testeten die Wassertemperatur des Außenbeckens